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Mehr E-Mails zu verschicken ist nicht immer besser: Der clevere Weg, das E-Mail-Engagement zu verbessern

📉 Warum das Versenden von mehr E-Mails deiner Marke schaden kann

Mehr E-Mails zu verschicken scheint der naheliegendste Schritt zu sein, wenn du den Verkauf ankurbeln willst – aber hier ist die harte Wahrheit: Mehr ist nicht immer besser.

Die Häufigkeit von E-Mails ist ein Balanceakt. Wenn du den Posteingang deiner Abonnenten zu oft bombardierst, vor allem mit irrelevanten Inhalten, werden sie das tun, was du eigentlich vermeiden willst: sich abmelden.

Und wenn sie weg sind, hast du keine Chance mehr, sie wieder zu erreichen. Damit sind zukünftige Einnahmen vom Tisch.

Häufige Probleme, die durch Over-E-Mails verursacht werden:

  • Höhere Abmeldungsraten

  • Mehr Spam-Beschwerden

  • Geringere Öffnungs- und Klickraten

  • Beschädigter Ruf des Absenders

  • Geringere Zustellbarkeit im Laufe der Zeit

Du verärgerst nicht nur die Leute, du verbrennst auch deine Liste.

❌ Wie Over-Emailing deinem Engagement und deinen Verkäufen schadet

Stell dir vor, du wirst jeden zweiten Tag von demselben Laden mit E-Mails angestupst, in denen „Jetzt kaufen“ oder „Letzte Chance“ steht. Beim ersten Mal könnte es klappen. Vielleicht sogar beim zweiten Mal. Aber bei der fünften oder sechsten E-Mail in einer Woche schaltet dein Publikum ab oder stuft dich als Spam ein.

Wie geht es weiter?

  • Deine Emails landen in Werbeaktionen oder Spam-Ordner

  • Deine Öffnungsrate sinkt

  • Dein Einnahmen pro Empfänger stürzt ab

Wenn du mit Klaviyo arbeitest, kannst du dies in deinem Dashboard für die Kampagnenleistung verfolgen. Achte auf rückläufige Trends bei den Öffnungs- und Klickraten – ein klassisches Anzeichen dafür, dass du zu viel versendest.

📖 Verwandte interne Lektüre: Wie du die Öffnungsrate von Klaviyo verbesserst

📊 Frag deine Zielgruppe, wie oft sie E-Mails erhalten möchte

Eine der einfachsten Methoden, um das Übersenden zu verhindern? Frag einfach.

Erstelle eine schnelle Umfrage (verwende Google Forms, Typeform oder sogar ein Klaviyo-Formular) und frage deine Abonnenten:

„Wie oft möchtest du von uns hören?“

Biete ihnen Frequenzoptionen wie:

  • Einmal pro Woche

  • Zweimal im Monat

  • Nur für Verkäufe/Promotions

  • Einmal im Monat

📌 Bonus: Bilden Sie Segmente auf der Grundlage ihrer Vorlieben mit Klaviyos benutzerdefinierten Eigenschaften.

Du verringerst die Zahl der Abmeldungen und erhöhst das Engagement – denn jetzt triffst du die Menschen dort, wo sie sind.

🧠 Personalisierung vs. Hyper-Segmentierung: Finde die Balance

Ja, Personalisierung funktioniert. Wenn du Menschen mit ihrem Namen ansprichst, frühere Einkäufe erwähnst oder Produktempfehlungen schickst, steigert das die Konversion. Aber wenn du zu weit gehst in der Hyper-Segmentierung Kaninchenbau geht, wird es schwierig.

Für die meisten E-Commerce-Marken ist die Segmentierung nach Geschlecht, Kaufverhaltenoder Engagement-Level ist mehr als genug.

Warum Hyper-Segmentierung nach hinten losgehen kann:

  • Du begrenzst deine Reichweite pro Kampagne

  • Die Erstellung von Inhalten wird komplexer und zeitaufwändiger

  • Dein Testpool schrumpft und macht A/B-Tests statistisch schwach

  • Du verlierst die Chance, Bestseller bei deinem gesamten Publikum zu bewerben

👥 Einfacher ist schlauer. Fange breit an und verfeinere es dann anhand der Ergebnisse.

🔁 Bessere Strategien als das Versenden von mehr E-Mails

Anstatt den Posteingang zu überschwemmen, versuche:

1. Lebenszyklus-Ströme

Richte wichtige Abläufe ein wie:

  • Willkommen Serie

  • Verlassener Wagen

  • Abbruch durchsuchen

  • Winback-Kampagnen

Diese werden durch Verhalten ausgelöstund nicht durch das Timing der Masse. Sie schlagen also zu, wenn es die Leute tatsächlich interessiert.

2. Segmentieren nach Engagement

Verwende die Klaviyo-Kennzahl „Engagiert in den letzten 30/60/90 Tagen“. Versende nur E-Mails an aktive Nutzer während Spitzenkampagnen wie BFCM. Unterdrücke den Rest.

3. Intelligente Sendezeiten verwenden

Lass Klaviyo oder deinen ESP anhand des Empfängerverhaltens die optimalen Sendezeiten berechnen. Besseres Timing = höhere Öffnungsraten.

4. Test vor der Skalierung

A/B-Tests für Betreffzeilen, Inhalt und Häufigkeit. Gehe nicht einfach davon aus, dass mehr E-Mails = mehr Umsatz bedeuten.

📖 Hilfreiche externe Lektüre: Litmus Top E-Mail-Tipps für 2025 (DoFollow)

📬 Abschließende Überlegungen und was wir als Nächstes tun sollten

Mehr E-Mails zu verschicken mag sich wie ein Fortschritt anfühlen, aber wenn es nicht strategisch ist, ist es nur Lärm. Behandle deine E-Mail-Liste wie eine wertvolle Gemeinschaft – und nicht wie ein Megaphon.

🎯 Hier ist, was du jetzt tun kannst:

  • Prüfe deine Sendehäufigkeit

  • Frag die Abonnenten nach ihren Vorlieben

  • Vereinfache deine Segmente

  • Nutze Automatisierung, um intelligenter zu senden, nicht härter

 

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